Dienstag, 24. Januar 2017

Kontinentalplattenverschiebung

Wie der Titel bereits vermuten lässt, geht es um die Wechseljahre.


!! Obacht, nicht magenfesten Lesern sei gesagt:
dieser Post kann Spuren von Scheidensekret enthalten !!

Rückblickend nahm bei mir alles vor 4 Jahren seinen Anfang (oder besser: sein Ende).
Und da ich schließlich zu den Dienstleistungsbloggern gehöre, möchte ich meine bisherigen Erfahrungen mit euch teilen.
Ja, kostenlos!


1. Der Rhythmus geht flöten:
Während jahrzehntelang auf meine Periode und ihren präzisen 28-Tage-Rhythmus Verlass war, brachen vor 4 Jahren wahre Tsunamis über meine supisüßen LaPerla-Spitzenhöschen herein. Zwischen 41 und 14 Tagen war alles drin, meistens aber im 14 Tage-Rhythmus, was mir den übelsten Eisenmangel meines Lebens bescherte.
Es konnte mich quasi immer und überall überraschen. Was mich dazu brachte, mir einen Riesenvorrat an Einlagen anzulegen und zwar von der Größe und Sicherheit, wie man sie nur im Sanitätshaus bekommt. Mooncup? HA HA HA HA! Der tuppersche Eidgenosse wäre angebrachter gewesen.
Im Büro hatte ich eigens eine Schublade für Ersatzschlüpfer, Wechseljeans und Surfbretter, wie medizinisches Fachpersonal diese quadratmetergroßen Binden liebevoll nennt.
(Tipp: Tena-Lady-Einlagen für Blasenschwäche sind aufgrund ihrer konkaven Auffangrüsche sehr vorteilhaft konstruiert! Da bleibt garantiert jeder Koagel wo er ist und flutscht nicht schlankerhand in die beige Chino, um einen vor aller Welt zu blamieren.)
Diese Phase dauerte bei mir 2 Jahre.


2. Der Rhythmus pendelt sich ein:
Periode 1 mal pro Quartal und das in Maßen. Joa, so kann man's aushalten.
Nervig: alle 28 Tage plagen mich trotzdem Phantomunterleibsschmerz und PMS.


3. Körperhaarwuchs:
Mir sind ungefragt Haarbüschel auf Zehen, Fußrücken und Knien gewachsen.
Mein Gesicht ist mittlerweile von einem weichen Flaum umgeben und ich kontrolliere regelmäßig meine Nasenhaare.
Die Haare an den Schienbeinen wachsen länger als je zuvor und die Achselhaare muss ich jeden 3. Tag scheren.


4. Die Figur geht flöten:
Wenn du selbst Stretchhosen nicht mehr zukriegst, missmutig zur Waage schleichst und dann feststellst, dass du nicht 1 Gramm zugenommen hast - willkommen in den Wechseljahren!


5. Die Fruchtbarkeit nimmt zu:
Was einem KEINER sagt:
zu Beginn der Wechseljahre fährt der Körper die Fruchtbarkeitshormonmaschinerie nochmal so richtig hoch. Motto: wer will nochmal, wer hat noch nicht? Denn in Bälde ist der Gebärofen aus. Für immer. Ende. Fini.
Meine Logik war: wo Arhythmus - da keine Fruchtbarkeit.
Statt dessen werden immer nur Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen propagiert.
Ich möchte nicht wissen, wie doof Gianna Nannini (damals 56) aus der Wäsche geguckt hat, als der Dottore ihr die frohe Botschaft überbrachte.


6. Hitzewellen:
Über Hitzewellen wird ebenso fehlinformiert, wie über die "morgendliche Übelkeit" in der Schwangerschaft, die sich nämlich bei 99% der Schwangeren (sogar bei Herzogin Kate, wie William damals verriet) als Ganztagesübelkeit entpuppt.
Das Wort "Welle" suggeriert ja ein kurzes Schwappen, wie man es vom Strandurlaub in Großenbrode kennt.
Bei mir schwappt da nix kurz, ich habe stundenlange Hitzezustände. Heiße, trockene Glut unter der Haut. Fies, aber ohne eimerweise herauszuschwitzen wie meine Tante, die sich ständig die hochrote Stirn tupfen und sich mehrfach täglich umziehen musste.
In meinem Schrank befinden sich nunmehr Blusen und Shirts. Ja, auch für den Winter.


7. Der Blutdruck steigt:
Vormals eher der hypotone Typ, schramme ich nun seit 2 Jahren an der Grenze zu behandlungsbedürftigen Blutdruckwerten entlang.


8. Stimmungschwankungen:
Ja, ha ha. Die gehören bei Frauen zur Grundausstattung, wie willste die den Wechseljahren zuordnen?
Ich sach ma so: wenn du bereits während deiner Schwangerschaft(en) vor dir selbst Angst hattest, dann wappne dich gut für die Wechseljahre!
Begriffe wie "rasende Furie", "depressiver Werwolf" und "manische Episode" treffen's ganz gut.
Ich befinde mich manchmal in Zuständen, in denen ich wahlweise entweder aus dem Fenster oder mit Blumenkranz im Haar nackt über eine Wiese springen will.
Was gut dazu passt: Singledasein und Teenager, die außer Haus leben.
Was nicht gut dazu passt: trotzende Zweijährige und die restliche Menschheit.


9. Sonstige Körperlichkeiten:
- empfindliche Mamillen
Und wenn ich "empfindlich" sage, dann meine ich !!!!!EMP! FIND! LICH!!!!!
- Labiendürre
Ich empfehle: "Vagisan für die geschmeidigere Scheide". Ab und zu mal die Creme gecremt oder ein Zäpfchen integriert und schon läuft's flutscht's isses besser. Denn wo trockene Schleimhäute aufeinanderpappen, da kein Wohlgefühl. (Falls es bis hierher überhaupt ein männlicher Leser geschafft hat: ihr kennt das von Augenentzündungen.)
- Ganzkörperschmerzen
Zeit für die ose-Zipperlein Arthr und Osteopor. Anders kann ich mir meine häufigen Ganzkörpermuskel- und Gelenkschmerzen jedenfalls nicht erklären.


10. 
Sex:
Interessiert mich nicht die Bohne, aber wenn er mal des Weges kommt, ist er ziemlich gut. Nein, keine Details, ich -> Dame!


11. Medikamente:
Will ich drauf verzichten. Aber kann ich? Mich schrecken Aussagen wie die der 65-jährigen Nachbarin: "Nach 17 Jahren Hormonersatz versuche ich es jetzt mal ohne".


So, das war's im Groben.
Da es ja WechselJAHRE heißt und nicht WechselWOCHEN, ist da thematisch durchaus noch Spielraum.
Ich melde mich.

Was tun mit dem letzten OB?
Verschenken? Beerdigen? Rahmen lassen?
Tragen und bei Ebay an einen perversen Japaner verkaufen?


Label: Wechseljahre

Kommentare:

  1. Anonym24/1/17

    Da nimmt man ein Mölchspfefferpräparat und zack kann man die Uhr wieder auf 28 Tage stellen und die PMS Symptome werden auch erträglicher. Fertig. Das wirkt auch in den Wechseljahren.

    Gruß, die Neue

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    1. Pflanzliches für eine Frau, die auf Chemie steht? Hm...

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  2. Anonym24/1/17

    Mönchspfeffer sollte das heißen.

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  3. Anonym24/1/17

    Kann ich nur zustimmen, Mönchspfeffer und gegen die Stimmungsschwankungen Progestogel (eigentlich gegen Brustspannen) hilft genial!
    Danke für den tollen Blog,immer schön weitermachen. Ich finde es klasse.
    Christina

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  4. Anonym24/1/17

    Ja es ist pflanzlich, wirkt aber wahre Wunder. So ein zwei Monate Vorlauf muss man dem Stöffchen aber geben. Und man kann ein preiswertes Präparat in der Apotheke ordern, die wirken genauso wie die Teuren. Ich verspreche eine deutliche Besserung!

    Die Neue

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  5. Anonym24/1/17

    Gestern gelesen. Nicht uninteressant:

    https://www.welt.de/gesundheit/article139454133/Die-grosse-Hormonluege-der-Wechseljahre.html

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  6. Anonym24/1/17

    Na gucke, so dachte ich mir das bereits.Ausser Schweißausbrüchen hat nix nit den Wechseljahren zu tun sondern mit dem Altern. Is halt so. Muss man durch, denn, fürs jung aufhängen ist man ja nun auch schon zu alt.

    Die Neue

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  7. Barbara24/1/17

    Ja, es ist eine furchtbare Zeit. Noch das Beste daran war, dass mir auch bei eisigen Temperaturen (so wie gerade eben) nie kalt war. In der Mängelliste fehlen btw die Schlafstörungen;-)
    Als ich seinerzeit mal mit auf links angezogenem Kleid aus dem Haus bin, habe ich für 1/2 Jahr die Hormonersatztherapie versucht. Leider kam die rote Woche (die bei mir abrupt aufgehört hatte) wieder. Und dann starb eine Freundin an einer besonders aggressiven Form des Brustkrebs, befördert durch Hormone. Da habe ich aufgehört und es irgendwie auch so geschafft. Von Selbsttherapie mit vermeintlich harmlosen Pflanzenpräparaten würde ich abraten, wg. nicht kalkulierbarer Risiken.
    Nunmehr besänftigt, bekomme ich auch wieder das mit dem "somewhat sophisticated to express myself" wie es Frankensteins Monster so schön formuliert hat, hin. Ich muss nicht mehr das Universum mit Worten massakrieren.
    Alles. wird. gut;-)

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  8. kann es sein, dass ich die gräfin schon mal zitiert habe hier zum thema wechseljahre,?, seis drum.

    "Menopause ist ein Gefühl, als wärst du innerlich mit Tempo 200 unterwegs während du in Wirklichkeit mit 30 Sachen durch die Spielstrasse schleichst."

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  9. Meine Frau hängt auch gerade mittenmang. Mit Szenen wie:
    Wir sitzen vorm TV, alles ist ruhig, sie springt auf, reißt sich hektisch die Klamotten vom Leib - ich sag : "Hey! Das ist ja wie früher!" Sie: "QUATSCH !!" Ich ( mitfühlend ): " Bis runter in die Füße reicht es aber nicht,mh?"

    Zum Glück ist es alles nicht ganz so arg, wie in Deinem post.

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    1. Doch, das ist es. Großes Indianer-Ehrenwort.

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  10. Gott, was hab ich jetzt gelacht, besonders über den 1. Abschnitt.
    You made my evening!
    Mit 45 merke ich bisher noch so gut wie nüscht. Es bleibt spannend!
    Herzlichst, Eva

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    1. Falls es euch tröstet, Mädels: auch als Mann ist die Party mit Gongschlag 45 vorbei.

      Danach muss man nur noch hin und wieder beweisen, dass man kein Roboter ist.

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  11. Ich hab gebrüllt vor lachen! Genau so ist es.

    Dreimal am Tag möchte ich töten. Jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit verspreche ich mir in die Hand, mich heute über nix aufzuregen. Keine drei Minuten vor Ort und ich hab das Telefon das erste Mal durch die geschlossene Fensterscheibe geworfen. Ich kann astrein bis 4 Uhr morgens wach sein oder wache spätestens um 4 Uhr auf. An schlechten Tagen bin ich eine Gefahr im Straßenverkehr, mir darf keiner in die Quere kommen, den brülle ich in Grund und Boden; gut, dass es niemand hört. Ich habe panische Angst davor, dass mir jemand eine Kamera heimlich im Auto versteckt, weil ich dann sofort eingewiesen werde. Stimungsschwankungen, ha, die habe ICH erfunden. Leider schwanken sie immer in eine ungute Richtung.

    Früher dachte ich immer, Frauen in den Wechseljahren sind einfach nur hysterische Weiber. Heute weiß ich: das stimmt. Aber sie können nix dafür.

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  12. Na, ich glaub, ich bin grad willkommen im Club. Seit mehreren Monaten geht das bei mir auch so langsam los (seit ich aufgehört habe, die Pille zu nehmen. Wollte einfach nicht mehr, aber jetzt bereue ich es irgendwie. Damals hatte ich wenigstens einen vernünftigen Rythmus)

    Der Rest ist noch nicht dabei, aber was nicht ist , ne?
    Na toll, das sind ja schöne Aussichten. Pff...

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  13. Ich bin für die Ohne-Hormon-Ochsentour, denn wenn man das schon irgendwann aushalten muss, dann besser, wenn man noch unter siebzig ist- oder? Ich hatte mit Ende dreißig den Anfang des Beginns vom Ende. Man muss das so umschweifig ausdrücken, denn es hat elend lang gedauert. Ich glaube, so ca. 8 Jahre. Nicht immer mit der gleichen Heftigkeit, und schön gestaffelt, erst das Ende der Heimsuchungen vom roten Baron, dann die Hitzeepisode ("Wellen" finde ich auch unangebracht, denn die ziehen sich kalkulierbar zurück), in denen die Heizkosten in den Bereich "kaum existent" fielen, dann die Schlafstörungen, Depressionen und Co, und dann die mörderische Wut. Von letzterer ist soviel übrig, dass ich nicht sicher bin, ob das nicht doch meine Werkseinstellung ist, über Jahre zugekleistert von Hormonen. Am schlimmsten auszuhalten war die Hitze, am behandlungsbedürftigsten die Depressionen. Zwischenmang hab ich mich sterilisieren lassen- denn ein Baby mit 17 und eins mit Anfang 40 wären ein absoluter Horror gewesen. Und Pille darf ich nicht, wegen anderer Vorerkrankungen.
    Mit mittlerweile 54 kann ich sagen, bis auf die Wut ist alles weg, es fühlt sich nicht schlecht an, und man lernt, bis wo die Wut einen trägt. Nur aufpassen, dass das nicht eine Betonwand ist.
    Alles wird gut.

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  14. Anonym25/1/17

    Also wenn man mal ehrlich ist, hatte man die Scheißlaune doch früher auch schon. Ich jedenfalls. Und früher war ich noch deutlich schneller auf 180 als jetzt.

    Heute sage ich mir dann oft ... ich kann mich darüber jetzt aufregen .. aber lieber ist es mir egal.

    In diesem Sinne Mädels, werft euch Mönchspfeffer ein, nehmt ein bisschen zu, denn nox sieht schlimmer aus, als dürre alte Weiber und nehmt euch, wie ihr seid.

    Die Neue

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  15. @ Christina:
    Habe Progestogel gegoogelt. Man muss sich damit die Brust eincremen???
    @ Die Neue:
    "Alt werden is nix für Feiglinge", wusste schon Blacky Fuchsberger. Und dass Pubertät, Schwangerschaft und Wechseljahre KEINE Krankheiten sind, dass muss man auch erstmal verinnerlichen.
    ZUNEHMEN?! Bist du denn irre???
    @ Barbara:
    Schlafstörungen? Bisher nicht, toitoitoi. Kleid auf links? Das beruhigt mich tatsächlich etwas, ich dachte nämlich, meine neugewonnene Tüddeligkeit (ignoriere neuerdings versehentlich rote Ampeln!) kommt von beginnender Demenz.
    @ Glumm:
    Weise Frau, die Gräfin.
    @ yellow snow:
    Oh je...
    Sei lieb zu ihr (nicht widersprechen, keine Witze über ihren "Zustand", hörst du?!).
    @ Eva-Maria:
    Sei froh und verhüte!!
    @ Annika:
    Oha! Bitte töte niemanden :-)
    Witzig übrigens: ich kann nicht lieben, aber hassen geht neuerding, komisch, wa?! Das hat die Natur alles nicht so dufte durchdacht...
    @ EQ:
    Du nimmst die Pille nicht mehr?!
    Mädchen, passt du nicht auf, wenn ich mit dir rede ..äh.. schreibe?! Was steht unter 5.? Na? Hä??
    @ Lily:
    Ja, die Wut... sorgt in meinem Fall allerdings auch für Mut. Man muss nur aufpassen, dass man sie wohlüberlegt rauslässt, sonst übernimmt die Werwölfin die Macht, und das will keiner.
    Drohende Depressionen werden hier dank Lucky in Schach gehalten. Vermutlich säße ich ohne ihn schon längst in der Klapse oder im Knast.

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  16. Anonym29/1/17

    Progesteron ist eigentlich gegen Brüstepannen, so wird es verordnet. Ich reibe mir ein Haselnuss grosses Stück in die Armbeuge und verreibe es, da kann es schnell einziehen. Ich kann nur sagen bei MIR waren die Stimmungsschwankungen sofort wie weggeblasen! Auch die Aggressionen sind verschwunden, ich kannte mich ja selbst nicht mehr! Evtl morgens und mittags nehmen, das kannst Du ausprobieren. Es hat keine Nebenwirkungen! Jetzt nehme ich das progestogel seit ungefähr 5 Jahren und werde es weiter nehmen.
    Liebe Grüße, Christina

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  17. Was ist jetzt eigentlich schöner? „konkaven Auffangrüsche” oder „Kontinentalplattenverschiebung”?

    Auf alle Fälle Punkt 2: Nervig: alle 28 Tage plagen mich trotzdem Phantomunterleibsschmerz und PMS.
    Oh so true!!! (Isch bin jenervt, aber sowat von!)

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  18. Den perversen Japaner bei Ebay findest du wahrscheinlich eher, als Frauen im gebärfähigen Alter mit Gebärmutter. ALLE, die ich gefragt habe, hatten keine Gebärmutter mehr :(. Wir reden hier von jungen Frauen um die Dreißig. War das mal Mode, daß Gebärmutterentfernen zur Klinikroutine gehörte?? Erschreckend!

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    1. Ja, in den 90ern war ich selbst davon betroffen, sie wurde mir "vorsichtshalber" entfernt, da vorher ein durch Papilloma-Viren hervorgerufener Krebs außen am Muttermund nicht tief genug herausgeschnitten worden war. Die Gebärmutter war komplett gesund, wie sich hinterher herausstellte. Jede OP bringt der Klinik Geld und mit Angstmache kann man sicher jede Frau dazu bringen, Ihre Gebärmutter herzugeben. Ich konnte damals nicht mutig sein, weil ich einen kleinen Jungen hatte und kein Risiko eingehen wollte (Story dazu: "Das Tier mit den Scheren").

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    2. und klinikärzt_innen mußten (müssen?) eine gewisse anzahl von eingriffen vorweisen, wenn sie sich niederlassen (selbständig machen) wollen. so einfach ist das. mich wollten sie mir 19 "ausräumen"... *tocktocktock*

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  19. Schöne Zähne.
    Den Rest hab ich verdrängt.

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  20. wenn du irgendwann nichts mehr von mir hörst, habe ich mich wohl über einen deiner beiträge totgelacht ... ich häng hier mit tränen in den augen und habe einen lachkrampf :D

    ich habe manchmal das gefühl, bei mir fängt es auch so langsam an. ich freue mich schon.

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  21. Anonym3/2/17

    Bei sehr starken Blutungen einhergehend mit massivem Eisenmangel kann ich aus eigener Erfahrung nur die NovaSure Methode empfehlen. D.h. Verödung der Gebärmutterschleimhaut! Ich habe soviel an Lebensqualität wiedergewonnen! Die ganz "Glücklichen" haben teilweise gar keine Blutung mehr. Bei mir reicht nun der Mini O.B. locker aus. Bei mir hat es auch die Krankenkasse übernommen, allerdings verbunden mit 1 Nacht im Krankenhaus (musste nur den 20 Euro Tagessatz zahlen sonst nichts). Viele Frauenärzte machen die OP auch ambulant. Danach sollte man nicht schwer heben und sich noch 4-6 Wochen schonen, aber man ist eigentlich gleich wieder einsatzbereit. (1 Tag frei nach der OP empfehle ich trotzdem). Einfach mal googeln, es gibt auch Erfahrungsberichte über YouTube. Vielleicht hilft das ja jemandem zumindest was die Blutung angeht...Ausserdem ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft kaum mehr gegeben, da sich das Ei nicht mehr einnisten kann (obwohl eine Verhütung trotzdem weiter empfohlen wird.) Mönchspfeffer hat mir meine Frauenärztin auch verschrieben.

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    1. Anonym3/2/17

      Wollte noch schnell ergänzen, dass die OP minimalinvasiv ist, (war zwar Vollnarkose bei mir), der Eingriff an sich dauert aber nur 30 Sekunden bis max. 1 Minute!

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  22. Anonym3/2/17

    Ja, aber "Wechseljahr/e" geht auch ohne jegliche Unbill.
    Von einem Tag auf den anderen. Keine Hitzewallung, kein Abschiedsschmerz. Einfach rum. Also mehr Wechseltag
    Wollt' ich nur mal so angemerkt haben - als Trost sozusagen

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  23. Ich war in der Klappse, wg. Depression, ja, Therapie, ja, Achtsamkeit, hab ich alles gemacht/mache ich noch.
    Alles andere habe ich auch. Bloss den Zusammmenhang zwischen der schweren klinischen Depression und den Wechseljahren hatte ich nicht, hat mir auch niemand gesagt, angedeutet oder so.

    Weil es mir wieder richtig schlecht ging, so mit 0 Lebensqualität, dachte ich mir: "Versuch doch mal eine Hormonersatztherapie, ist zwar scheisse, aber SSRIs sind auch nicht so richtig geil." Nach nur 3 Wochen ging es mir sowas von besser, hey, ich hab jetzt sogar ein Leben.

    Bloß frage ich mich natürlich, wie ich aus der Nummer mit den Ersatzhormonen wieder rauskomme, weil ich das auf keinen Fall länger als 2 Jahre machen werde. Darüber gibt es nämlich auch im Netz kaum Berichte, Erfahrungen. Sieht so aus als bliebe Frau dabei, wenn sie eimal angefangen hat.

    Das mit der Gebärmutter, das finde ich auch total erschreckend. Frauen in meinem Alter schauen mich ungläubig an an, als hätte ich einen ekligen Fremdkörper im Leib "Du hast deine Gebärmutter noch?" "Eh, ja, ich habe ja auch noch meine Zähne, die Milz und den Blinddarm, die brauche ich auch nicht unbedingt, ist aber schön, dass sie da sind". Ist doch ein gutes Organ, so eine Gebärmutter.

    Zuletzt noch: Keulschlamm. Jaja, das ist ungefähr so, als würdest du eine Tasse Wasser in die generelle Richtung eines Waldbrandes werfen.

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  24. @Christina:
    Da schmiert man in die Armbeuge und nicht direkt auf die Brüste? Aha. Ok.
    @ creezy:
    Soll ich mal ein Foto von der konkaven Auffangrüsche posten??
    @Pünktchen:
    Was?! Gebärmutter-Entfernungs-Mode? Nie von gehört. Und ich kenn auch nur ZWEI Frauen ohne und die mussten krankheitsbedingt entfernt werden.
    @ cucuracha:
    Unkontrolliert Lachflashs? Siehste! Bei dir fängts echt schon an!
    @ Anonym:
    Verödung? Macht man das nicht auch bei Endometriose? Ist sicherlich auch eine Möglichkeit.
    @ Anonym:
    Wechseltag?! Pf, Angeber.
    @Loftybike:
    Und wo schmiert man sich diesen Schlamm hin? Oben? Unten? Oder intern?
    Ich weiß es nicht, aber könnte mir vorstellen, dass man die Ersatzhormone ausschleichen muss. Zwischendurch immer mal wieder die Dosis verringern, um zu gucken, ob die WJ-Beschwerden womöglich weg sind oder noch nicht.

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    1. keusch-lamm ist ein anderer name für mönchspfeffer. agnus-castus auf latein. hilft wirklich wirklich.

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  25. ^^^Keuschlamm, da ist mir ein L reingerutscht. Ist ein anderer Name für Mönchspfeffer, der gegen PMS/Wechseljahresbeschwerden wirkt. Naja, so irgendwie, vielleicht, ein Wenig.

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