Dienstag, 21. Februar 2017

Ja. Nein. Vielleicht.

So furchtbar ich die männliche Informationsphobie oft finde, in manchen Situationen ist diese Art der Kommunikation erfrischend effektiv.

Telefon.
Ich:         Ja?
Anrufer: Bernd. Tach.
Ich:        Tach.
Bernd:   Ich geh' laufen. Lust?
Ich:        Ja.
Bernd:   7? Im Stadtpark?
Ich:        Jou.
Bernd:  Bis gleich.
Ich:       Bis gleich.

Beneidenswert wie sorglos Männer durch ihren Alltag stolpern, nicht wahr?

Versuch das mal mit 'ner Frau!

Laufen? Heute? Geht's noch?? Ich hab Kinder und bin spontan wie ein Baum!
Es müssen verschiedenste Dinge abgewogen werden; u.a. ob die Versorgung von Kind und Mann für Mutters tagelange 60-minütige Abwesenheit gewährleistet ist.
Der Mann kann sich Erbsensuppe aufwärmen, aber das Kind?!
Das mag keine Erbsensuppe, hmmm, da könnte man schnell vorher ein paar Sandwiches zaubern. Allerdings ist kein Käse mehr da und Sandwiche ohne Käse sind zu trocken. Dann muss Mayonnaise druff. Mayo ist aber so kalorienreich und das Kind ist in letzter Zeit eh etwas mopsig geworden, das hat's vom Vater.
Vielleicht sollte man erwägen, das Kind mit zum Laufen zu nehmen.
Das Erwägen entscheidet sich dagägen; mit Kind kann man nicht vernünftig tratschen laufen. Soll es halt fett werden, das Gör.

Wie ist überhaupt das Wetter?
21 Grad, Sonne. Grundsätzlich gut...
...aber da ganz hinten, dieses dunkle Dings am Horizont - ist das eine Gewitterwolke? Schnee, Regen, Hagel - egal, aber Gewitter?!
Man fühlt sich zwar zu jung zum sterben, entscheidet sich trotz eventuell drohendem Unwetter todesmutig für einen Lauf. Immerhin sagt die Statistik: jedes Mal, wenn wir vom Laufen kamen, regnete es IMMER erst, wenn wir zuhause eintrafen.
Wir werden in den nächsten Stunden diese Wolke ganz genau beobachten, halten uns regelmäßig per Handy auf dem Laufenden (höhö) und entscheiden dann um 7. Vielleicht haben wir Glück und sie hat sich bis dahin verzogen.

Was zieht frau an? Ist es womöglich schwül? Die atmungsaktiven Microrfaserklamotten sind in der Wäsche und die Baumwolljogger sind so fies warm. Obendrein ist der Träger vom Sport-BH gerissen und bei D-Körbchen, pardon, Körben, muss man sich ständig den Busen festhalten damit's nicht so reißt und wie sieht das aus?!
A propos: ist es denn im Stadtpark überhaupt sicher? Die Zeitung meldete gestern dort einen herumstreunenden Exhibitionisten.
Also nehmen wir zur Sicherheit den Hund mit. Oder besser doch nicht? Hunde dürfen im Park nicht frei herumlaufen und dann stolpert man ständig über die Leine und ist so abgelenkt, dass man sich nicht auf's Labern Joggen konzentrieren kann.

Und wer trägt diesmal überhaupt die scheiß Bauchtasche, in der man Getränke, Schlüssel, Portemonnaies, Handys, Traubenzucker und Plastiktüte* mitführen muss?

*(Mir war beim letzten Mal schummrig geworden. Das war aber nichts blutdruckmäßiges, sondern Hyperventilation, da der Musiker mit seiner halb so alten, wunderschönen Freundin vorbeischlenderte und ich einen Querfeldeinsprint hinlegen musste, weil ich ausgerechnet an dem Tag aus haushaltsfehllogistischen Gründen pinkes Shirt, schwarze Hose, blaue Schuhen tragen musste. Außerdem war ich dran mit Bauchtaschetragen (-> olivgrün!). Wenn ich schon verschwitzt und mies gelaunt herumrennen muss, dann bitte geschmackvoll gekleidet!)

Bernd ist übrigens mal, in Ermangelung einer sauberen Joggingbuchse, in Jeans gelaufen. Da waren ihm einige schiefe Blicke sicher:
Ist der Jeanstyp, der dieser attraktiven Endvierzigerin im farblich dufte aufeinander abgestimmten Spocht-Design hinterherjagt, womöglich der gesuchte Exhibitionist??

Usw.
Usw.

In 99% der Fälle enden solche Telefonate pro Lauf.
Einzige Ausnahme:
"Laufen? Heute? Nääää! Ich hab meine Tage und kann kaum sitzen, gehen, stehen. Ich mach mir 'n Mayonnaise-Sandwich und glotz TV. Tschüß!"


Pro-Tipp:
es muss nicht immer ödes grau/schwarz sein, das Auge läuft schließlich mit! Und wenn man mal ins Gebüsch kollabiert, wird man in sowas garantiert wiedergefunden!


Label: Laufen

Freitag, 17. Februar 2017

Vorstellungsgespräche - Das Peinlichste

"Ich stehe jetzt einfach auf und gehe!", schlage ich dem Personaltyp vor, der mir gegenübersitzt.
Wider Erwarten ruft er nicht "Gute Idee, Sie selten dumme Nuss!", sondern ermuntert mich, noch weiter an den Werkzeugsdingern, die vor mir liegen, herumzurätseln.
Meinen Ausruf zuvor "Ach, das kenne ich, so eins habe ich zuhause 'rumfliegen, höhö!" fand er nicht mal lächelnswert und mein "Ganz klar, das ist eine ..äh.. Muffe?" hatte er mit gequälter Miene verneint.
"Was könnte man denn damit machen?", fragt er.
Ich glotz auf den Klotz. "Damit könnte man ..äh.. Rillen in ..äh.. etwas drücken?"
"Ja, und in was?"
- "In äh...äh..äh..äh.." Ich will  nach Hause!
"Was stellen wir denn hier her?" will er helfen.
Das ist es ja - ICH. WEIß. ES. NICHT!
"Schauen Sie doch mal auf die Schraube, die da liegt!"
- "Ach so! Damit macht man das Gewinde in Schrauben?"
"Ja! Und was macht man dann mit dem anderen  Teil da?"
- "Damit drückt man dann wohl oben diese ..äh.. Kerben ..äh.. Kreuze in die Schrauben?"
"Genau."
Puh, schwere Geburt. Leider freut er sich nur halb so dolle wie ich.

Die stellen also Schrauben her! Gut zu wissen.
Wieso ich das nicht weiß?!
Weil mein scheiß Datenvolumen just in dem Moment verreckte, in dem ich mir das Firmenprofil anschauen wollte. Also 5 Minuten vor Termin, im Auto sitzend.

Ich gestehe: ich bin ein Vorstellungsgesprächhopper!
Ich erschwindele mir Bewerbungsgespräche zu Übungszwecken.
Tut mir zwar 'n bisschen leid, den beschäftigen Personalmenschen Zeit zu stehlen, aber hey, so verbessere ich meine Selbstdarstellung, bleibe in Übung und komme auch mal 'rum und ich kann meinem Arbeitsberater jeden Monat eine volle Liste vorzeigen.
Und so kam es, dass ich von dieser Firma eingeladen wurde, die einen Industriekaufmann mit technischen Verständnis für den Vertrieb in Wechselschicht sucht.
Ich habe weder technisches Verständnis, noch habe ich jemals im Vertrieb gearbeitet oder könnte Schichten leisten.

Leider wurde dieses ganze Gespräch zum Supermegaepicfail.
Es begann schon damit, dass der Personaltyp mich sichtlich angepisst mit den Worten "Was machen SIE denn hier? Ich habe gar nicht mit Ihnen gerechnet!" begrüßte.
Er bemängelte, dass ich den mir zugemailten Termin nicht bestätigt hätte. Oh. Shit.
Naja, no news are good news, oder?
Mein "Tja, hier bin ich nun! Überraschung!" quittierte er mit steinerner Miene.

Zur Strafe legt er mir Stift und Taschenrechner hin.
Ich musste tatsächlich einen Test schreiben!
Wie so 'n Azubi!

1. Teil: Politik.
Es wurden mehrere Minister abgefragt.
Wie gut, dass der Personaltyp raus war und ich mein Handy dabei hatte. Ich kann mir nur die Gesichter merken und keine Namen.
"Wirtschaftsminister ist dieser mopsige da, der neulich erst Vater geworden ist von seiner halb so alten Zahnärztin, Sie wissen schon!" und "Außenminister ist dieser nette, ruhige mit den Grübchen, der seiner Frau eine Niere gespendet hat! Ganz, ganz nette Leute sind das."
konnte ich ja schwerlich hinschreiben.

2. Teil: Mathe.
4 Arbeiter brauchen für 1 Brücke 12 Tage.
Wie viele Arbeiter braucht es, um in 8 Tagen fertig zu werden?


Ich rechne herum, aber 2,6666 und 347 scheint mir beides sehr falsch.
Rein gefühlsmäßig tippe ich auf 6.
(Wie sich herausstellt, ist das richtig!! Wen es interessiert: 4 x 12 = 48 : 8 = 6. Danke, facebooksche Schwarmintelligenz!)

3. Teil: Englisch.
Paar Sätze übersetzen, in denen es um Terminverschiebung, Auftragsbestellungen und Lieferschwierigkeiten geht.
Ein Klacks.

4. Teil: Physik.
"Nennen Sie den Unterschied von Hartmetall zu Stahl"
Da gibt's 'nen Unterschied? Ist Stahl kein Metall??
Hier leider keine Antwort meinerseits, weil das Handy zu lange rödelt.

5. Angaben zur Person
"Berufe der Eltern"
Im Ernst?!
Bin versucht, Rentnerin und Leiche einzutragen, entscheide mich aber für Journalist und Architektin, was den Typ tatsächlich beeindruckt. *augenroll*

Der Personaltyp scheint mit meinen Antworten im Test zufrieden.
Dann fordert er mich auf, zu erzählen, was ich über die Firma weiß.
Fuck.
Ich stottere was von "Computer kaputt", "alle gespeicherten Infos über die Firma gelöscht" und obendrein "Handy defekt".
"Aber was wir herstellen wissen Sie?"
- "Sie ..äh.. arbeiten ..äh.. im ..äh.. Metallwarenbereich." Das tun so Firmen ja meistens.
"Wissen Sie denn, wofür die Abkürzung MDS im Firmennamen steht?"
- "Ja, äh.. klar, ähm.."
Aber er erklärt's lieber selbst: "Martin Dunker, so heißt der Chef, Sauerland."

Ich bin sicher, spätestens jetzt fordert er mich auf zu gehen.
Aber nein, er legt die o.g. Dinger vor mir auf den Tisch, die ich benennen soll. Zusätzlich soll ich noch eine Technische Zeichnung auswerten.
("Ich sehe ..äh.. eingezeichnete Winkel und ..äh.. Maße und Materialangaben")

Finally will er wissen, wieso ich so lange arbeitslos sei.
(Ja, ha ha!)
Eigentlich könnte ich nun sagen, dass ich gerade erst  meinen Erziehungsurlaub beendet habe, aber da er eh die ganze Zeit schon so entgeistert bis pissed guckt, habe ich Angst, dass ihn bei der Erwähnung eines Kleinkindes der Schlag treffen und er mit dem Gesicht auf die Glasplatte des Hartmetalltisches aufschlagen könnte.
Also stottere ich was von "Och... hab's nicht eilig... warte auf richtig tolles Angebot...bla..."
- "Aha, und wieso haben Sie sich ausgerechnet bei uns beworben?"
Nun kann ich ja schlecht sagen "Weil Sie eine alteingesessene Firma mit spitzen Renommé sind.", also sag ich  schlicht: "Sie bieten einen Arbeitsplatz - ich suche einen."

Holy Shit!
NOCH NIEMALS habe ich mich so dermaßen blamiert.

Ich würde zu gerne wissen, was der arme Kerl abends seiner Frau erzählt hat... Vermutlich bin ICH Schuld, wenn er sich in den Schlaf geweint hat, statt seinen ehelichen Pflichten nachzukommen. 

Das Vorstellungsgespräch am Vortag war dagegen ja nahezu kuschelig! Dort bekam ich Kaffee und Visitenkarten angeboten und den beiden Chefs war es fast ein bisschen peinlich, dass die freie Stelle Arbeit abverlangen würde.

Übrigens, bei den rätselhaften Dingsbümmern oben handelte es sich um Flachwalzbacken und Kopfstempel.
Nun ja, who cares?
Maybe the one, der diesen Job machen will...? Ich also nicht.

Die Firma sucht übrigens immer noch bzw. wieder.
Wer Interesse hat - bitte melden :-)
Testaufgaben sind ja nun bekannt.


So, nun entschuldigt mich, nächste Woche stelle ich mich bei der Stadtverwaltung vor und muss noch die Namen aller Beschäftigen samt Sachgebiet und Durchwahl auswendig lernen, denn SO blamieren will ich mich nie wieder!


Label: Vorstellungsgespräch

Mittwoch, 15. Februar 2017

Vagina an der Decke

Frau Lavendel glotzt ein Reh von der Schreibtischplatte entgegen.

Ich habe da weniger Glück, ich habe eine Vagina unter der Decke und einen Uterus an der Tür.


Voilà, wenn ich mich abends aufgrund der unbefriedigenden Gesamtsituation wimmernd auf dem Boden winde, bietet sich mir folgendes Bild:

Eindeutig, nicht wahr?

Mit 'n büschn Fantasie kann man sogar die Sitzbeine erkennen!


Das ist die einzige Vagina in meiner Wohnung.
Also an der Decke.
Alle anderen Panelen sind unauffällig.



Und wenn ich ausgewimmert habe und ins Bett gehe, bietet mir die Schlafzimmertür diesen Anblick:

Eindeutig ein Uterus.


Ein schwangerer Uterus!


Zwillinge.
Eindeutig zu erkennen: 2 Fruchthüllen!


Der einzige Uterus in der Wohnung.
Also an der Tür.
Alle anderen Türen sind unauffällig.

Das wirft Fragen auf:
Haben sich Deckenpanelen- und Türmaserungsdesigner einen Scherz erlaubt?
Oder ist das gar Kunst?
Und wenn ja, was wollte der Künstler damit sagen?
Oder "lebt" das Haus und bildet für jedes dort geborene Kind ein Fruchtbarkeitssymbol??
Egal, solange nicht plötzlich eine Sense oder Mutter Theresa erscheint...

Habt ihr auch sowas zu bieten?
Penisse im Antrittsstufenmarmor oder den Papst auf den Badfliesen?

Samstag, 11. Februar 2017

Babysitter-Brevier

Liebe junge Dinger, die ihr euch als Babysitter bewerbt,

man kann es nicht oft genug betonen:
ihr seid eine Katastrophe.
Und da dies hier ein Service-Blog ist, verrate ich euch ein paar Geheimnisse rund um das Thema "Job".
Denn das ist es: Arbeit. Und auch wenn es so niedlich klingt (->BABYsitting), hat es mit Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Einfühlungsvermögen und ähnlich unsexy Dingen zu tun.
Ihr kommt in ein fremdes Haus und beaufsichtigt einen kleinen Menschen.
Kein Kätzchen und kein Tamagotchi - einen lebendigen Menschen.
Mit Bedürfnissen und kleinen Nöten und voller Buchse und so.

Ich weiß nicht, wieso ihr euch als Babysitter bewerbt; ob euch die Eltern dazu gezwungen haben, weil sie es leid sind, eure horrenden Handyrechnungen begleichen zu müssen, oder ob ihr selbst auf die findige Idee gekommen seid, euren überteuerten Contouringscheiß undoder die Fahrstunden selbst zu zahlen.
(Pro-Tipp für diejenigen, die schon einen FS besitzen: 20 km pro Strecke sind NICHT lukrativ! Und schon gar nicht, wenn man nur 5 Euro pro Stunde verlangt.) 

Fakt ist: Auf ein Kleinkind aufzupassen ist anstrengend und langweilig, auch wenn es nur für 2 - 3 Stunden ist.
Aber Obacht:
Ein Kleinkind, so süß es aussehen mag, IST. NICHT. SÜSS!
Es ist laut und zappelig und trotzig und fordernd. Und wenn ihr ganz doll Pech habt, kackt euch das zu sittende Kind während Mamis Abwesenheit die Windel voll. Und so putzig KAKA auch klingt - Fremdscheiße ist ekelhaft. Auch das gilt es zu bedenken.
(Ich weiß das alles und deshalb zahle ich auch den örtlichen Höchstpreis von 10 Euro.)

Kaum habt ihr das gecheckt, lasst ihr zum nächsten abgemachten Termin die Omma sterben, um euch dann auf Nimmerwiedersehen zu verabschieden.
Kinners, gemessen an der Menge der ganzen toten Großeltern, die ihr als Ausrede benutzt, wäre Deutschland schon längst ausgestorben!
(Erfrischend originell fand ich übrigens den "kranken Papagei" als Ausrede.)

Ich selbst hatte einige Jobs in meiner Jugend: Videothek, Babysitterin, Hundesitterin, Fabrikarbeit, Rezeption im Fitnessstudio (das wäre mal einen eigenen Blogpost wert!), Maniküreset-Verpacken für Tschibo.
Ich gebe zu: der schlimmste Job davon war der Babysitterjob (dicht gefolgt von den Bodybuildern). Ich konnte mit dem trotzenden Kleinkind überhaupt nix anfangen und habe mich alsbald aus dem Staub gemacht.
Am meisten Spaß hatte ich beim Hundesitten (die gehorchen wenigstens auf's Wort) und in der Videothek, da habe ich die meiste Kohle verdient und es kamen eine Menge süßer Jungs, um sich die neuesten Bruce Lees auszuleihen.
Aber ich schweife ab...

Ich hoffe, ich konnte mich verständlich machen.
Vielleicht versucht ihr euch lieber direkt bei Bijou Brigitte oder Fit & Fun.

Savy?!

Tschüssi,
eure Juliane!






Liebe erwachsene Leser und innen,
ihr macht euch kein Bild...
... und haste mal 'ne Gute gefunden, verlässt dich das Flittchen für eine besser zahlende Familie (JA, es gibt Leute, die zahlen mehr als 10 Euro!) oder geht als Aupair nach Amerika oder ist dank der Depression seit Ommas undoder Oppas Tod *hüstelhüstel* nicht mehr arbeitsfähig.
Und mit dieser Erfahrung bin ich nicht alleine. Gott sei Dank, ich hatte es schon persönlich genommen.
Laut Kiga-Müttern und Blogleserinnen scheint es wahrscheinlicher beim Scheißen vom Blitz getroffen zu werden (hab ich eigentlich mal erzählt, dass es unsern UrOppa beim Scheißen dahingerafft hat??), als einen zuverlässigen Babysitter zu finden. Ein deutschlandweites Problem also.

Momentan sittet hier eine junge Dame, die sehr sehr lieb ist und Sozialpädagogik studiert. Ein echter Schatz. Unter der Hand vermittelt von einer KiGa-Mutter.

Aber: als Alleinwohnende kommste mit nur 1 BS nicht weit und so caste ich munter weiter. Quasi seit anderthalb Jahren im Dauercasting. Und das ist nicht mal halb so lustig wie bei GNTM.
In meinem dringenden Wunsch nach einer Zuverlässigen, wandte ich mich sogar an den katholischen Familiendienst, den ich bis dato gemieden habe, wie der Teufel das Weihwasser (höhö).
Und selbst diese sehr gläubige, junge Dame ist katastrophal unzuverlässig. Verschiebt kurzfristig Termine, kommt 30 min. zu spät., kann schulbedingt nur selten und auch erst wieder in 6 Wochen, weil sie sich stark in der Jugendkirchenarbeit engagiert.
Löblich, aber: wieso sucht die einen Job?!

So, nun entschuldigt mich, ich muss a weng putzen, gleich stellt sich Angeline vor.
Und  bei dem Namen dürfen wir alle gespannt sein.